• § 1 – Name und Sitz

(1)        Der Verein führt den Namen „Liebe wen Du willst“. Er soll in das Vereinsregister
             eingetragen werden und danach den Namen „Liebe wen Du willst e. V.“ führen.

(2)        Der Verein hat seinen Sitz in 12621 Berlin.


§ 2 – Zweck

Zweck des Vereins ist es, als Interessenvertretung der homosexuellen, bisexuellen, transgeschlechtlichen, intergeschlechtlichen und anders geschlechtlich orientierten Menschen gegen Diskriminierung vorzugehen um die Gleichstellung und Gleichbehandlung von diesen Menschen zu erreichen. Weiter sollen durch unsere Tätigkeiten der Respekt und die Toleranz vor emotionaler Freiheit gefördert werden.

Er verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige und mildtätige Zwecke im Sinne des Abschnittes „Steuerbegünstigte Zwecke“ der Abgabenordnung.

Der Vereinszweck wird insbesondere verwirklicht:

  • durch Einrichtung von Anlauf- und Vermittlungsstellen für homosexuelle, bisexuelle, transgeschlechtliche, intergeschlechtliche und anders geschlechtlich orientierte, die auf die Hilfe anderer angewiesen sind,
  • durch Einrichtung und Durchführung von Gesprächskreisen und Schulungen zur Beseitigung von Unsicherheiten und Vorurteilen,
  • durch Vermittlung an Partner von „LIEBE WEN DU WILLST“ zur Aufklärung, wie gegen üble Nachrede oder dem Mobbing-Verhalten vorgebeugt werden kann, wie gegen sexuelle Belästigung am Arbeitsplatz oder anderswo vorgegangen werden kann, durch Fördern von Dialog und konstruktiver Auseinandersetzung mit dem Thema „Diskriminierung“
  • durch Sichtbarmachung von Straftaten, die mit Diskriminierung in mittelbarem oder unmittelbarem Zusammenhang stehen, 
  • durch Verbreitung unserer Botschaft „LIEBE WEN DU WILLST“ in Wort und Bild 
  • dadurch, dass wir als Interessenvertreter der homosexuellen, bisexuellen, transgeschlechtlichen, intergeschlechtlichen und anders geschlechtlich orientierten Menschen Strafanzeigen gegen strafrechtlich in Erscheinung getretene Personen, dessen Straftat in Verbindung mit Diskriminierung und/oder Homophobie aufweist, erstatten. 
  • durch Zusammenarbeit mit anderen nationalen Interessenverbänden und Mitwirkung an öffentlichen Veranstaltungen.


§ 3 – Mitgliedschaft 

Mitglieder des Vereins können alle volljährigen Personen werden, die einen schriftlichen Aufnahmeantrag beim Vorstand des Vereins gestellt haben. Lehnt der Vorstand die Aufnahme ab, kann der Beitrittswillige die Mitgliederversammlung berufen. Diese entscheidet endgültig über die Mitgliedschaft.


§ 4 – Ende der Mitgliedschaft

Die Mitgliedschaft endet durch Tod, Austrittserklärung oder Ausschluss. Der Austritt erfolgt durch schriftliche Erklärung gegenüber dem Vorstand. Über den Ausschluss beschließt die Mitgliederversammlung mit einer Mehrheit von drei Vierteln der anwesenden Mitglieder.


§ 5 – Mitgliedsbeiträge

Von den Mitgliedern werden bis auf Weiteres keine Beiträge erhoben.


§ 6 – Organe des Vereins

Organe des Vereins sind Vorstand und die Mitgliederversammlung.


§ 7 – Vorstand

Der Vorstand des Vereins besteht aus dem 1. Vorsitzenden, dem 2. Vorsitzenden, dem Kassierer und dem Schriftführer. Den Vorstand gemäß § 26 BGB bilden der 1. Vorsitzende und der 2. Vorsitzende, die den Verein gerichtlich und außergerichtlich jeweils allein vertreten.


§ 8 – Amtsdauer und Beschlussfassung des Vorstandes

Der Vorstand wird von der Mitgliederversammlung auf die Dauer von vier Jahren, vom Tag der Wahl an gerechnet, gewählt. Der Vorstand bleibt jedoch auch nach Ablauf seiner Amtszeit bis zur Neuwahl des neuen Vorstandes im Amt. Der Vorstand fasst seine Beschlüsse in Vorstandssitzungen, die vom Vorsitzenden oder vom stellvertretenden Vorsitzenden schriftlich, fernmündlich oder telegrafisch einberufen werden.


§ 9 – Mitgliederversammlung

Mindestens einmal im Jahr, möglichst zu Beginn des Kalenderjahres, findet eine ordentliche Mitgliederversammlung statt. Sie beschließt vor allem über die Entlastung und die Wahl des Vorstandes sowie über Satzungsänderungen. Eine außerordentliche Mitgliederversammlung ist auf Verlangen eines Drittels der Mitglieder einzuberufen.

Die Einberufung zu Mitgliederversammlungen erfolgt durch den Vorstand mit einer Frist von einer Woche schriftlich unter Bekanntgabe der Tagesordnung. Die Tagesordnung kann durch Mehrheitsbeschluss in der Mitgliederversammlung in der Sitzung ergänzt oder geändert werden; dies gilt nicht für Satzungsänderungen.

Die Mitgliederversammlung fasst ihre Beschlüsse mit der Mehrheit der erschienenen Mitglieder. Stimmenthaltungen und ungültige Stimmen bleiben außer Betracht.


§ 10 – Beurkundung der Beschlüsse der Vereinsorgane

Über die Beschlüsse des Vorstandes und der Mitgliederversammlung ist eine Niederschrift aufzunehmen, die vom Vorsitzenden oder seinem Stellvertreter und vom Schriftführer oder einem von der Versammlung gewählten Protokollführer zu unterzeichnen ist.


§ 11 – Auflösung

Die Auflösung kann nur in einer besonderen, zu diesem Zweck und mit einer Frist von einem Monat einzuberufenden außerordentlichen Mitgliederversammlung mit einer Mehrheit von drei Vierteln der erschienenen Mitglieder beschlossen werden.

Die Versammlung beschließt auch über die Art der Liquidation und die Verwertung des verbleibenden Vermögens.

Berlin, 26. Januar 2019